Prijon Prilite

Bei PriLite-Booten werden die ABS-Verbundplatten mit UV-beständiger Plexiglas-Versiegelung in einem computergesteuerten Prozess unter Hitze und Vakuum in die etwa 80 Grad heißen Formen tiefgezogen, wodurch sie ihre endgültige, spannungsfreie Form erhalten. Ober- und Unterschiff werden mit einem doppelseitigen U-Profil untrennbar miteinander verbunden. Dieses Profil verstärkt die Seitenwände zusätzlich gegen Schläge. Die Montage der Decksbeschläge und Innenausbauten erfolgt wie bei allen Prijon-Booten in gewissenhafter Handarbeit.

PriLite Reparaturset
PriLite Reparaturset

Die Vorteile von PriLite-Booten sind eindeutig das geringe Gewicht (ca. 20% leichter als HTP) bei hoher Stabilität und natürlich die äußerst glatten Oberflächen, die den Booten eine sehr ansprechende Optik und hervorragende Laufeigenschaften verleihen.

Reparatur⁄Pflege: Oberflächliche Kratzer können mit einer speziellen Paste auspoliert werden, die im Fachhandel erhältlich ist. Größere Reparaturen werden mit Epoxi getätigt. Die Innenseite des Bootes sollte nicht dauerhaft der Sonne ausgesetzt werden (umgedreht lagern!).

Text und Bild by courtesy of:www.prijon.com

Boot Info

Materialien

Material Kayaks

Prilite  Laminat Bei den Kayaks sind zwei Werkstoffe vorherrschend: Laminat aus Glasfaser, Diolen, Kevlar oder Carbon, oder Boote aus Thermoplaste (Polyethylen). Laminatboote werden meist von Hand gefertigt, bei sehr preisgünstigen Booten teilweise auf Formen gespritzt. Aus diesem Material entstehen meistens Wanderboote und Seekayaks, bei Rennkayaks kommt fast ausschließlich Kevlar⁄Carbon zum Einsatz. Polyethylen wird bei 90% der heute hergestellten Kayaks verwendet. Seine vorteile sind hohe Haltbarkeit bei erträglichem Gewicht, in großen Serien läßt sich das Material preisgünstig verarbeiten.

Herstellungsverfahren

Bei den Herstellungsverfahren gibt es zwei verschiedene Arten: das Rotieren und das Blasen. Bei den rotierten Booten wird flüssiges Material in eine Form geschwenkt und erstarrt am Rand, bei geblasenen Booten wird ein erhitzter Schlauch aus PE mit Druck in eine Form gepreßt. Qualitativ sind die rotierten Boote widerstands- fähiger, da die Formen aber sehr teuer sind, verwenden bis heute nur Eskimo und Prijon dieses Verfahren.

Material Kanadier

Bei den Kanadiern wird selten PE verwendet, hier kommen entweder Laminate oder Drei- Schichtkunststoffe zum Einsatz. Diese Dreischicht- oder Compositbaustoffe bestehen aus mehreren PE- oder ABS-Kunstoffen mit einem dazwischen gelegten Schaumkern. Dadurch sind die Boote recht leicht und steif. Außerdem ermöglicht der Auftrieb des Schaumkerns den Verzicht auf zusätzliche Auftriebskörper. Der traditionelle Werkstoff zum Bootsbau Holz, findet heute nur noch wenig Anwendung. Hohe Preise und die Empfindlichkeit des Materiales sind die Gründe.

Paddel

Es werden zwei grundsätliche Arten von Paddeln unterschieden: Doppelpaddel und Stechpaddel.

Doppelpaddel
Paddel haben zwei Blätter, werden in Kayaks gefahren und haben Längen zwischen 190cm und 260cm. Als Faustregel für die Paddellänge gilt bei Wanderpaddeln: Aufrechtstehend mit ausgestrecktem Arm muß man die Kante des Blattes erreichen. Wildwasser- paddler fahren Längen zwischen 190cm und 205cm, abhängig vom Boot, Art des Wildwassers und persönlichen Vorlieben. Die Paddelblätter beim Doppelpaddel sind gegeneinander verdreht (geschränkt). Der Winkel beträgt bei Wanderblättern 70 bis 90 Grad, bei modernen Wildwasserpaddeln 60 bis 75 Grad. In der Regel sind Doppelpaddel aus einem Stück, für Falt- bootfahrer oder als Reservepaddel gibt es aber auch zwei- oder dreiteilige Paddel.
Stechpaddel
haben nur ein Blatt, längen zwischen 140cm und 170cm und werden in Kanadiern verwendet. Die Faustregel fü die Paddellänge ist hier: aufrecht stehend sollte das Paddel bis zum Kinn reichen. Auch bei Stechpaddeln gibt es geteilte Versionen für den Einsatz als Reservepaddel oder bei Schlauchkanadiern.